Wenn man nicht mehr weiter weiß

Verkünder göttlicher Allmacht werden oft Zeugen menschlicher Ohnmacht. Wenn niemand mehr weiter weiß, verkörpern sie die letzte Hoffnung. 

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Gezielt helfen

Die Bereitschaft, Menschen in Not zu helfen, ist groß. Hilfsorganisationen mobilisieren und koordinieren Helfer und Hilfen nach Bedarf und Verfügbarkeit. 

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Helfer in Not

Wer sich einsetzt, setzt sich aus. Theologen können schnell in die Schusslinie geraten. Genauso schnell wenden sich Kirchen und Kollegen dann ab.

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23.5.94 Gottesdienst zur Ordination von Pastor K.

Als Kirchmeister S. zu Pastor K. sein Votum sprach: "Seid aber Täter des Worts und nicht Hörer allein", gab Frau L., zwischen Gottesdienstbesuchern sitzend, laute Unmutsäußerungen von sich.

Pfarrer L. sprach folgendes Votum: "Wie lieblich ist es, wenn Brüder einträchtig beieinander wohnen" und lächelte dabei vielsagend.

Wegen anderweitiger Verpflichtungen hatte Pfr. L. sein Fernbleiben bei dem anschließenden Empfang im ***-Haus abgesagt. Er wurde mittags in der Pizzeria in R. gesehen, wo er mit seiner Frau speiste und ein auffälliges Benehmen an den Tag legte.

15.5.94 Gottesdienst der Konfirmanden des ***-Bezirkes

Am Freitag vor diesem Gottesdienst hatte Pfr. L. mit Küster K. Einzelheiten für den Gottesdienst abgesprochen. Es wurde bei dieser Gelegenheit im Gemeindeamt festgelegt, daß für die gerahmten Konfirmations-Sprüche kein Tischchen in den Gottesdienstraum gestellt zu werden brauchte. Am Sonntag befahl dann 10 Minuten vor Beginn des Gottesdienstes Frau L. dem Küster, ein Tischchen aufzustellen. Als der Küster ihr sagte, dies sei aber so nicht abgesprochen, antwortete sie laut: "Befolgen Sie die Anordnungen meines Mannes!" Noch während des Gottesdienstes trug dann Frau L. demonstrativ die Sprüche aus der Sakristei in den Gottesdienstraum und legte sie auf besagtes Tischchen. Ebenso fiel Frau L. an diesem Sonntag durch ihr unangenehmes Verhalten auf, indem sie laut und auffallend vor dem Gottesdienst als "Platzanweiserin" fungierte und ihrem Mann bei der Taufe eines Konfirmanden assistierte. Weiter gab Frau L. von der Presbyterbank aus ihrem Mann Anweisungen zum Ablauf des gottesdienstlichen Geschehens.

29.5.94 Gottesdienst

Frau L. kam bei Beginn des Gottesdienstes mit ihrem Mann aus der Sakristei und setzte sich in die erste Bank neben ihn . Sie gab während des Gottesdienstes durch Gesten ihrem Mann div. Anweisungen und lachte auf, als ein Gottesdienstbesucher die Kirche kurzzeitig verließ und die Kirchentür quietschte. Desweiteren nahm sie div. lose Seiten aus dem Beiheft und legte sie demonstrativ neben sich. Die anwesenden Presbyter (P. u. B.) wurden in der Sakristei nicht gegrüßt.

11.6.94 Erster Abendmahlsgang der Konfirmanden des ***-Bezirks

Frau L. und Frau R. halfen beim Austeilen des Abendmahls, ohne die anwesenden Presbyter U. und P. miteinzubeziehen. Beide wurden nicht beachtet.

19.6.94 Zunächst saß Frau L. in der Presbyterbank. Als dann die Presbyter S.

und B. mit dem Klingelbeutel gehen wollten, kam sie nach vorne und setzte sich neben ihren Mann

Den Klingelbeutel verweigert sie regelmäßig.

Während der Predigt, der Pfr. L. den Text vom verlorenen Sohn zugrunde gelegt hatte, sah er bei dem Satz: "Wozu das Steuer herumreißen, wenn kein Boot mehr vorhanden ist" sowie bei dem Satz "Alles Mühen war vergeblich" von der Kanzel zu den beiden Presbytern hin und lächelte vielsagend. Frau L. lächelte ebenso. In der Sakristei wurden beide Presbyter nicht beachtet.

3.7. Gottesdienst mit Taufen

Zu Beginn der Taufhandlung verließ Frau L. eilig ihre Kirchenbank, um ihrem Mann zu assistieren, d.h., sie öffnete den Deckel des Taufbeckens, zündete die Taufkerzen an und stand während der Taufhandlung neben ihm. Anschließend half sie die Kerzen auszublasen und geleitete die jeweiligen Taufgruppen (Eltern und Paten) zu ihren Plätzen.

Pfr. L. sagte zu einem ca. zweijährigen Täufling vor der Amtshandlung: "Du bist ja schon groß. Als meine Tochter so alt war wie du, habe ich sie auch getauft. Sie hat dann zu mir gesagt: "Papa, laß' doch den Quatsch!" Die Kirchenbesucher lachten daraufhin alle sehr. Die Taufhandlung "verkam" zu einer "Taufshow". Das Ehepaar L. verließ nach dem Gottesdienst grußlos die Sakristei.

10.7. Gottesdienst m Taufe

Pfr. L. legte der Predigt den Text vom Pharisäer und Zöllner zugrunde. Jedesmal, wenn er von dem Pharisäer als einem selbstgerechten und "frommen" Mann sprach, machte er eine Pause und sah vielsagend zur Presbyterbank hin. Auch in diesem Gottesdienst assistierte Frau L. ihrem Mann bei der Taufe. Die Presbyterinnen U. u. B. wurden in der Sakristei nicht beachtet.

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