Wenn man nicht mehr weiter weiß

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Auch gegen diese Entscheidung beschritt er den innerkirchlichen Rechtsweg. Mit Urteil vom 03.05.1999 bestätigte die Verwaltungskammer der Evangelischen Kirche im Rheinland die Versetzung in den Ruhestand. Daraufhin legte Pfarrer R. Reuter Berufung ein. Diese wurde am 01.03.2002 durch den Verwaltungsgerichtshof der Evangelischen Kirche der Union zurückgewiesen.

In der Zwischenzeit hatte Pfarrer R. Reuter am 23.12.1999 auf Grund der Entscheidung des Bundesverfassungsgerichtes (s.o. 06.04.1999) Klage beim Verwaltungsgericht Düsseldorf, insbesondere im Hinblick auf die Kürzung seines Diensteinkommens um 25 % in Verbindung mit der Versetzung in den Wartestand erhoben. Erwartungsgemäß wies das Verwaltungsgericht am 19.04.2002 die Klage von Pfarrer R. Reuter auf dem Hintergrund seiner bisherigen Rechtsprechung als unzulässig zurück. Staatliche Verwaltungsgerichte seien nicht für eine entsprechende Entscheidung zuständig.

Wegen dieser Entscheidung wandte sich Pfarrer R. Reuter, um den Verwaltungsgerichtsweg auszuschöpfen, an das Oberverwaltungsgericht für das Land Nordrhein-Westfalen.

Seinem Antrag auf Zulassung der Berufung wurde am 03.07.2003 nicht entsprochen. Dabei wurde erneut darauf abgestellt, dass das Dienstrecht der Geistlichen zu den innerkirchlichen Angelegenheiten gehöre. Die in diesem Bereich getroffenen Entscheidungen der Kirchen seien von den staatlichen Gerichten hinzunehmen und zwar unabhängig von der Frage, ob die kirchlichen Stellen die fundamentalen Grundsätze der staatlichen Rechtsordnung eingehalten haben oder nicht.

Nachdem Pfarrer R. Reuter nunmehr den Rechtsweg zu den staatlichen Fachgerichten ausgeschöpft hatte, wandte er sich erneut an das Bundesverfassungsgericht. Am 07.08.2003 erhob er Verfassungsbeschwerde gegen die seit dem 19.06.1995 in seinem Fall durch die kirchlichen Gerichte und die staatlichen Gerichte ergangenen Entscheidungen. Am 10.05.2004 wurde die Verfassungsbeschwerde ohne Angabe von Gründen nicht zur Entscheidung angenommen.

Parallel zum Weg seines Bruders durch die kirchlichen und staatlichen Instanzen bewegte sich auch Pfarrer Dietrich Reuter auf dem Rechtsweg. Er wurde am 02.05.2000 aus der Pfarrstelle seiner Kirchengemeinde abberufen.

Nach Durchschreitung der innerkirchlichen Instanzen wurde zuletzt seiner Berufung mit Beschluss vom 22.07.2002 nicht stattgegeben.

Es erfolgte daraufhin die Versetzung von Pfarrer D. Reuter in den Wartestand, was auch bei ihm zu einer Reduzierung des Wartegeldes auf 75 % seiner letzten Dienstbezüge führte. Gegen die entsprechenden Maßnahmen wandte er sich auf dem innerkirchlichen Rechtsweg. Zuletzt wies die Verwaltungskammer am 14.09.2005 seinen Widerspruch zurück. Daraufhin erhob Pfarrer D. Reuter am 24.10.2005 Verfassungsbeschwerde vor dem Bundesverfassungsgericht. Angesichts der zwischenzeitlich erfolgten Odyssee seines Bruders vor den staatlichen Gerichten verwies er darauf, dass es ihm nicht zumutbar sei, vor Anrufung des Bundesverfassungsgerichtes den staatlichen Rechtsweg auszuschöpfen.

Das Bundesverfassungsgericht nahm am 03.02.2006 seine Beschwerde ohne Angabe von Gründen nicht zur Entscheidung an.

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