Wenn man nicht mehr weiter weiß

Verkünder göttlicher Allmacht werden oft Zeugen menschlicher Ohnmacht. Wenn niemand mehr weiter weiß, verkörpern sie die letzte Hoffnung. 

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Gezielt helfen

Die Bereitschaft, Menschen in Not zu helfen, ist groß. Hilfsorganisationen mobilisieren und koordinieren Helfer und Hilfen nach Bedarf und Verfügbarkeit. 

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Helfer in Not

Wer sich einsetzt, setzt sich aus. Theologen können schnell in die Schusslinie geraten. Genauso schnell wenden sich Kirchen und Kollegen dann ab.

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GUTACHTEN Auch wer sich nichts zuschulden kommen lässt, muss gehen.

Schwalfenberg
Schwalfenberg

Gegen ein willkürliches Vorgehen der Landeskirchen gegen Pfarrer, die etwa mit ihrer Verkündigung anecken, wendet sich die „Hilfsstelle für Evangelische Pfarrer“ (Moers/ Niederrhein). Nach ihrer Erfahrung können evangelische Geistliche gegen ihren Willen aus Pfarrstellen abberufen werden und durch das dafür im Pfarrdienstgesetz geregelte Verfahren schließlich in den vorzeitigen Ruhestand geraten. Dazu müssten sie sich keineswegs etwas zuschulden kommen lassen. Auch müsse kein Mangel in der Erfüllung der pfarramtlichen Aufgaben vorgeworfen, überprüft oder gar festgestellt werden. Pfarrer oder Pfarrerinnen könnten so „in einer schweren materiellen, Ansehen und Ruf schädigenden, persönlichen finanziellen und psychosozialen Bestrafung“ enden, ohne sich dagegen mit Aussicht auf Erfolg wehren zu können. Die Hilfsstelle hat eine gutachterliche Analyse bei dem Rechtsanwalt Armin Schwalfenberg (Herborn/Mittelhessen) in Auftrag gegeben. Er kommt in seiner Untersuchung unter dem Titel „Armin Schwalfenberg: Der Pfarrer im Spannungsfeld (25.04.2015)“ zu dem Schluss, dass die Landeskirchen die „kirchengesetzlich geordnete Willkürmöglichkeit gegen Pfarrer“ abschaffen müssen.

Weiterlesen: Vorwurf eines Juristen: Die Landeskirchen entfernen Pfarrer willkürlich aus dem Dienst (idea...

Rechtsgutachten der Pfarrervereine hält die Praxis der EKU-Mitgliedskirchen für rechtswidrig

idea Pressedienst Nr. 130 v. 26.10.2000

F r a n k f u r t a m M a i n / B e r l i n / D u i s b u r g (idea) ­ Ein Gutachten des Kirchenrechtlers Wolfgang Bock (Frankfurt am Main) zum Thema "Rechtsprobleme der Versetzung von Pfarrern in den Warte- und Ruhestand" im Auftrag der Vereine Evangelischer Pfarrerinnen und Pfarrer in Deutschland hält Regelungen etlicher Landeskirchen für rechtswidrig. Sie verstießen gegen das Kirchenverfassungs- wie auch gegen das Staatsrecht.

Weiterlesen: Pfarrer-Abberufungen: Verstoßen etliche Landeskirchen gegen das Recht? (idea 26.10.2000)

Zwischen kirchlichem Selbstbestimmungsrecht und staatlichem Rechtsschutz

Evangelische Pfarrerinnen und Pfarrer können auch nach dem neuen Pfarrdienstrecht der EKD (PfDG.EKD) jederzeit aus ihrer Stelle wegversetzt  (früher: „abberufen“) werden, wenn  es zu einer „nachhaltigen Störung“ (früher: „ungedeihliches Wirken“) kommt, ohne dass  dazu ein Fehlverhalten oder Versagen ihrerseits nötig wäre und ohne dass ein Rechtsschutz vor staatlichen oder kircheneigenen Gerichten gegen so eine „Bestrafung ohne Verschulden“ existieren würde.

Weiterlesen: Neue Analyse: Der Pfarrer im Spannungsfeld

Am 6. September hat in Magdeburg das Kirchliche Verwaltungsgericht der EKM die Klage des Magdeburger Dompredigers Giselher Quast gegen seine Umsetzung auf eine landeskirchliche Stelle zum 1. Februar 2011 sowie gegen die zugrundeliegende Vereinbarung aus dem September 2010 entschieden.

Weiterlesen: Fall Quast: Alle Ziele erreicht ohne Urteil

Recht auf Gehör und anwaltlichen Beistand gilt auch im Raum der Kirche

Iris Gottschling ist wieder Pfarrerin von Steimke. Das bestätigte gestern letztinstanzlich der Verwaltungsgerichtshof der Union Evangelischer Kirchen in der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD). Sie kann mit sofortiger ihren Dienst wiederaufnehmen. (Aktenzeichen: VGH 8/06) Die Hilfsstelle war mit eigenem Beobachter bei den Verhandlungen. 

Weiterlesen: Fall Gottschling: Steimker Pfarrerin erstritt Grundsatzurteil - Abberufung aufgehoben

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